Gefunden bei
Bruno "Lunch over IP" Giussani - eine Übersicht über das Potenzial der Biodiesel-Produktion in den USA:
- Gallons of biodiesel that can be made from one acre of soybeans: 50
- Arable acres in the US: 427 million
- Gallons of gasoline used by the average American driver in a year: 464
- Drivers in the US: 198 million
- Arable acres needed to make enough biodiesel for all of them: 1.8 billion
(1 gallon = 3.8 liters; 1 acre = 4040 square meters)
Lesenswert ist der Kommentar dazu von
Mark Harrison. Anhand einer einfachen Milchbüechlirechnung erklärt er, weshalb Biodiesel keine Lösung für den Ausstieg aus der Erdölabhängigkeit ist.
Manchmal frage ich mich schon, was ein paar Politiker in Bern und anderswo studieren. Wir alle wissen, dass Erdöl in xx Jahren fertig ist. Die Konsequenz davon:
1 Liter Benzin in xx - 40 Jahren: 3 Franken
1 Liter Benzin in xx - 30 Jahren: 6 Franken
1 Liter Benzin in xx - 20 Jahren: 12 Franken
etc. - wie das genaue Szenario ausschaut, kann sich ja jeder selber ausmalen.
Da unser Mobilitätsbedürfnis kaum substanziell abnehmen dürfte, müsste man eigentlich früh dran denken, vor allem auf stark befahrenen Strecken rechtzeitig die Kapazitäten auszubauen. Jede lumpige Bahnbrücke zur niveaufreien Kreuzung (sogenannte Überwerfung) braucht 5 oder mehr Jahre bis zur Realisierung, und ein grösseres Bauwerk wie z.B. der zweite Heitersbergtunnel, der den SBB einen Viertelstundentakt zwischen Zürich und Bern ermöglichen würde, benötigt 10 bis 20 Jahre Realisierungszeit.
Deshalb ist es für mich absolut unverständlich, dass man "da oben in Bern" solche Grossinvestitionen auf die lange Bank schiebt (und notabene lieber Geld in Panzer verlocht), obwohl der "Most" täglich ein paar Millirappen teurer wird. Denn langfristig hilft nur weniger autofahren (heizen etc.) dem Ausstieg aus der Erdölabhänigigkeit. Doch dafür braucht es alternative Verkehrsmittel - und die heutige Kapazität der SBB ist erschöpft.